
Squaredance
Squaredance ist das Erbe der Einwanderer Nordamerikas. Ein jedes Völkchen brachte seine eigenen Tänze mit. Um Ordnung in dieses Chaos zu bringen und jedem gerecht zu werden, wurden diese gemeinsamen Tänze von einem Ausrufer, dem sog. „Caller“ koordiniert und angesagt.
Nach dem zweiten Weltkrieg kam diese besondere Tanzform zu uns nach Deutschland.
Vier Paare –Dame und Herr- stehen sich im Quadrat – dem Square- gegenüber. Vom Caller werden die Tanzfiguren mit Liedteilen und Reimen zusammen in Liedform verpackt und durch die Tänzer in sekundenschnelle auf die Tanzfläche gezaubert.
Die Figuren werden dabei nach Wahl des Callers zu ständig wechselnder Musik aus allen Stilrichtungen zu immer neuen Tänzen geformt. Man weiß als Tänzer nie was als nächstes zu tanzen ist. Schnelligkeit und Konzentration sind also gefragt.
Square-Dance ist vor allen Dingen Spaß, Geselligkeit, gegenseitiger Respekt und der Verzicht auf Alkohol vor und während des Tanzens. Die Figuren sind weltweit einheitlich und englischsprachig (keine Panik) benannt, so dass globaler Tanzspass möglich ist. Hauptsache es finden sich 8 Tänzer und ein Caller. Man ist nicht auf einen Partner wie im z.B. Standardtanz angewiesen und lernt ständig neue Tanzpartner(innen) schätzen und kennen.
In Deutschland gibt es mehrere hundert Square-Dance-Clubs mit weit über 20000 Tänzerinnen und Tänzern.
Die Weser-Fun-Dancers Hameln bestehen im TSV-Schwalbe Tündern von 1911 e.V. seit 2003 und betreiben dort mit Freude diese besondere Tanzform. Trainiert wird wöchentlich Dienstag Abends, um immer neu dazuzulernen und neu gefordert zu werden.
Ein Grundkurs umfasst 70 Figuren, was eine riesige Menge von Tanzvariationen ermöglicht. Nach etwa 9 Monaten beherrscht man diese Figuren und kann weltweit Klubs besuchen, an Tanztreffen teilnehmen. Denn ein jeder Caller hat andere Vorlieben für Schnelligkeit, Variationen und Musik.





